Fahrradworkshops
Geschrieben von Admin | Sonntag, 20. Mai 2012
Wird das Fahrrad häufig genutzt, so stehen immer wieder kleinere Reparaturen an. Mal steckt ein Nagel im Reifen, oder die Kette macht sich dauernd selbstständig. Auf längere Sicht schlagen diese Reparaturen ganz schön ins Geld, wenn sie vom Fachmann durchgeführt werden. Die Ersatzteile selbst stellen dabei meistden geringsten Teil an der Rechnung dar, bei der die Arbeitsstunden viel mehr zu Buche schlagen.
In Fahrradworkshops wird Hilfe zur Selbsthilfe geboten, indem die gewöhnlichsten Reparaturen den Radfahrern genauestens erklärt und vorgeführt werden. Jeder ist herzlich dazu eingeladen sein eigenesFahrrad mitzubringen, wenn es Wartungsarbeiten benötigt. Gemeinsam wird der Schaden festgestellt und die einzuleitenden Schritte besprochen. Dann repariert der Laie sein Gefährt unter Anleitung eines Fachmannes selbst. So spart man nicht nur den einen oder anderen Euro, sondern lernt auch viel Nützliches für die Zukunft. Gibt es beispielsweise auf einer der nächsten größeren Radtouren einen Platten oder einen Vorfall mit der Kette, so kann das Problem gleich selbst angegangen werden. Damit erspart man sich auch viel Zeit, in der man sonst unnötig lange auf den Pannennotdienst wartet.
Aber auch Reparaturwillige, deren eigene Drahtesel in gutem Zustand sind, müssen in den Fahrradworkshops nicht untätig herum sitzen. In vielen Städten werden die Fahrräder, die beim Fundamt abgegeben worden sind, diesen Workshops zur Verfügung gestellt. Wer mag kann die Fundsachen in Stand setzen, somit der Stadt einen kleinen Dienst leisten und selbst viel daraus lernen. Die Fahrräder werden später bei Auktionen an den Mann gebracht.
Fahrradworkshops gibt es in jeder Großstadt. Für gewöhnlich kann man sich darüber bei der Stadtverwaltung oder ansässigen Fahrradläden informieren.

